

Nathan der Weise
von Gotthold Ephraim Lessing
Regie und Bühne: Volker Lippmann
Kostüme: Dejan Radulovic
mit: Joachim Berger,
Jörg Kernbach, Emanuel Fleischhacker, Marcus M. Mies, Fabienne Hesse,
Ursula Wüsthof, Gila Abutalebi, Mario Böttrich, Volker Lippmann
„...Es eifre jeder seiner unbestochnen von Vorurteilen freien Liebe nach! Es strebe von euch jeder um die Wette, die Kraft des Steins in seinem Ring‘ an Tag zu legen! ... Und wenn sich dann der Steine Kräfte bei euern Kindes-Kindeskindern äußern: ...da wird ein weisrer Mann auf diesem Stuhle sitzen, als ich, und sprechen. Geht!...“
Der Besuch der Schulklassen wird gefördert durch die Annemarie und Helmut Börner Stiftung
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Vor dem Ruhestand
Regie: Volker Lippmannmit: Bettina Muckenhaupt (Darstellerpreis 2009), Marietta Bürger, Volker Lippmann
Noch vierzig Jahre nach dem Krieg, kurz vor dem Ruhestand, hält Gerichtspräsident Höller verbissen an seiner faschistischen Überzeugung fest. Bernhard zeigt in familiären Ritualen das Unveränderliche, die Kontinuität des ewig Gleichen. Die kleine Familienwelt mit ihren persönlichen Verstrickungen und die großen geschichtlichen Themen, Mörder, die sich als Opfer fühlen, dienen ihm als Werkzeuge für seine virtuose Komödie. „Vor dem Ruhestand“ ist Thomas Bernhards kompliziertetes Stück, sein unheimlichstes, sein Bestes.
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Woyzeck
Georg Büchner (1813 - 1837)Bühnenfassung: Lars Zastrow
Musik: Jonas Körfer
Regie: Wolfram Zimmermann
“Es muss was Schönes sein um die Tugend, Herr Hauptmann. Aber ich bin ein armer Kerl.”Das zeitlos moderne Dramenfragment Georg Büchners (1813 - 1837) reißt expressiv und schmerzhaftrealistisch die Wunden der Ausbeutergesellschaft auf und stellt zugleich die Frage: “Was ist das, was in uns
stiehlt, lügt und mordet?”
mit: Volker Lippmann, Sandra Kouba, Jörg Kernbach, Arno Kempf, Carlos G. Piedra und Bernd Blömer
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Hilda
Regie und Bühne: Volker Lippmann
Mitarbeit: Edda Koch
mit Gila Abutalebi,Volker Lippmann, u. a.
Hilda ist ein Theaterstück um die Macht der Worte und die Sprachlosigkeit des Unterworfenen. Hilda hat keine Stimme. Auch wenn der Zuschauer ihren Widerstand erwartet, sie selbst wird die Szene nicht betreten. Ein kanibalistischer Kapitalismus!
Marie N’Diaye wurde 2009 mit dem Prix Goncourt, dem höchsten Literaturpreis Frankreichs ausgezeichnet und im April 2010 mit dem Jürgen Bansemer & Ute Nyssen Dramatiker Preis in Köln geehrt.
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Lolita
Bühnenfassung: Oliver Reese
Regie: Dr. Peter Borchardt
mit Volker Lippmann
Ein großer Monolog, der anfängt bei Adam und Eva und endet in Tod und Verwirrung. Die betörend selbstverständliche Anverwandlung eines Textes, der das Schöne wie Schauerliche am Menschsein packt. Ein schillerndes Scheusal. Ein Verdammter. Sehnsuchtstrunken. Auf seine Art leidend und schuldig, wie wir letztlich alle leiden und schuldig sind.
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Der Vorgang Oury Jalloh
Regie: Janosch Roloff
Produktion: nö-theater Köln
mit: Philipp Gramlich, Caro Kur, Patric Welzbacher und Till Klein
Dessau 2005:
An Händen und Füßen gefesselt verbrennt der Asylbewerber Oury Jalloh in einer Gewahrsamszelle. Zwei Jahre später sitzen Polizeibeamte auf der Anklagebank. War es unterlassene Hilfeleistung, Suizid oder ein rassistischer Mord? Der Ablauf der Ereignisse bleibt auch nach 59 Verhandlungstagen rätselhaft. Die Justiz steht überfordert vor einer Mauer aus Falschaussagen, Widersprüchen und Schweigen. Woher soll Licht ins Dunkel der deutschen Verhältnisse kommen?
Köln 2010:
Das Theater der Unterdrücker versucht den Fall zu rekonstruieren und setzt sich mit dem Komplex Asyl auseinander. Fest steht: Oury Jalloh starb dreimal. Es beginnt eine theatrale Suche nach dem Funken Wahrheit.
www.der-vorgang-oury-jalloh.de
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Die Zimmerschlacht
Übungsstück für ein Ehepaar von Martin WalserInszenierung und Bühne: Frido Brinko
mit Ursula Wüsthof und Edmund Willms
„Heute sollst du alles sagen, was du sonst verschweigst!“ fordert Felix – und er wird einiges zu hören bekommen. Aber auch seine Frau Trude muss viel einstecken, denn an diesem Abend treten jahrelang unterdrückte Emotionen zu Tage: Eifersucht, Stolz, geheimes Begehren, Wut und Verachtung. Es wird verletzt, intrigiert und zunichte gemacht, aber auch nach Harmonie gesucht, gelacht und getröstet. ?In Walsers tragikomischem Drama ist die Ehe die höchste Form der kriege-rischen Auseinandersetzung – mit ständig wechselnden Positionen, Niederlagen, kleinen Trium-phen, Waffenstillständen und erneuten Kämpfen.
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Clockwork Orange

