theater tiefrot
der ort
Das Tiefrot ist ein Keller- und Kammertheater mit ca. 60 - 80 Plätzen in Köln – Dagobertstraße 32, unter dem hopper Hotel St. Antonius – dessen Raum dank variabler Podesterie sowohl als Guckkasten- als auch als Raumbühne verwendbar ist.
die geschichte
Das tiefrot wurde von dem Regisseur und Schauspieler Volker Lippmann (u.a. Staatstheater Stuttgart, Schauspiel Essen, Schauspielhaus Wuppertal) gegründet und am 12.04.2002 mit „Baal“ von Bertolt Brecht eröffnet. Mit Eigenproduktionen wie dieser, dem „Kunstseidenen Mädchen“ nach Irmgard Keun oder „Bruder Molière“ von Gerold Theobalt nach Bulgakow und diversen Gastspielen anderer Kölner und auswärtiger Gruppen hat es sich künstlerisch als fester Bestandteil der Kölner Off-Theaterszene etabliert. Dabei wurde das tiefrot regelmäßig für den Kölner Theaterpreis nominiert, zuletzt in vergangenen Jahr (2006) mit „Maria Stuart“ von Dacia Maraini.
die idee
Das tiefrot versteht sich als gesellschaftlich engagiertes Literaturtheater mit Betonung auf Theater. Das heißt, bei der Auswahl der Stücke gibt es drei Kriterien, die idealerweise alle erfüllt werden: Zum einen die literarische Qualität des Textes, zum zweiten die Relevanz im gegenwärtigen gesellschaftlichen Kontext und last not least die Möglichkeit der interessanten und ungewöhnlichen spielerischen Umsetzung. Daneben ist das tiefrot immer auch die Heimstatt für außergewöhnliche Projekte anderer Gruppen, vor allem auch aus dem nicht-deutsch-sprechenden Bereich gewesen (z.B. Theater TKO, Kroatien, Ali-Jalaly-Ensemble, Iran).
andere über uns
Aus der Mischung der Handschriften hat sich inzwischen ein Profil herausgeschält, bei dem das Politische zwischen Lippmanns sinnlicher Unmittelbarkeit und der interkulturellen Prägnanz des TKO Theater changieren kann. Das möchte man in der Kölner Szene nicht mehr missen.
Hans-Christoph Zimmermann, StadtRevue 08-07
Das Tiefrot ist und bleibt die erste Adresse, die man im Kölner Off-Theater ansteuern sollte...
Suite101.com
Das Theater Tiefrot mauserte sich in den letzten zwei Jahren zu einer der stärksten freien Bühnen in Köln. In der letzten Zeit stimmt fast alles. Spielplangestaltung, Inszenierungen auf hohem Nieveau und Darsteller von großer Überzeugungskraft. Ralf Finkelmeier in Theater pur 06-08

Clockwork Orange

